5.000 Jahre alte Sonnenbarke nahe Giseh gefunden

Französische Archäologen haben ein 5.000 Jahre altes pharaonisches Holzboot im Rahmen einer Expedition in Ägypten entdeckt. Das Boot ist eines der ältesten, größten und am besten erhaltenen Schiffe aus der Antike und hat sich als das weltweit älteste intakte Schiff erwiesen. Die bedeutendste Entdeckung wurde in Abu Roash, westlich von Kairo, gemacht sagte der Minister für Altertümer Mohammed Ibrahim. „Es geht zurück auf die Ära des Pharao Hor-Den (ca. 2870 bis ca. 2820 v. Chr.), einen der ersten dynastischen Könige“, sagte Minister Ibrahim.

Das sechs Meter lange und 1,5 Meter breite pharaonische Sonnenschiff „ist in gutem Zustand“, fügte er hinzu. Seine Planken werden zur Zeit renoviert, bevor es in einem Museum der Öffentlichkeit vorgestellt wird, berichtet die „Middle East Online„. Die Pharaonen glaubten, daß Sonnenbarken, die nach ihrem Tod in der Nähe vergraben wurden, sie ins Jenseits transportierten. Die Beplankung des Bootes wurde zum im Bau befindlichen ägyptischen National Museum of Civilisation transportiert, um sie zu restaurieren.

Sobald das Museum gebaut wird, ist zu erwarten, daß das Schiff irgendwann innerhalb des nächsten Jahres ausgestellt werden wird. Die Gruppe von französischen Archäologen ist für das Institut français d’archéologie orientale (IFAO) tätig.

Im Jahr 1954 hatte ein ägyptischer Archäologe nahe einer Pyramide in Gizeh etwas hölzernes entdeckt, was sich später als das 43 Meter lange Schiff des Pharaos Cheops, gebaut aus Zedernholz, herausstellte. Das 4.500 Jahre alte intakte Schiff ist in der Nähe der Pyramide ausgestellt.

Aufstrebendes Vibrionen-Risiko in hohen Breiten als Reaktion auf die Erwärmung der Meere

Es herrscht zunehmend Besorgnis in Bezug auf die Rolle des Klimawandels bei der Beschleunigung der Verbreitung wasserbasierter bakterieller Infektionskrankheiten. Hier sehen Forscher Zusammenhänge zwischen beobachteten Veränderungen der Umwelt im Ostseeraum und dem jüngsten Auftreten von Vibrio-Infektionen und auch Prognosen zukünftiger Szenarien der Gefahr von Infektionen in Korrespondenz mit prognostizierten Erwärmungstrendstrends.

Bei der Untersuchung von Datensätzen der langfristigen Temperatur der Meeresoberfläche fanden die Wissenschaftler heraus, daß die Ostsee sich mit einer beispiellosen Geschwindigkeit erwärmt. Die Wassertemperaturtrends von 1982 bis 2010 zeigen ein Erwärmungsmuster von 0,063-0,078° C jährlich (6,3 bis 7,8° C pro Jahrhundert), die zusammen mit den jüngsten Spitzenwerten in der Geschichte der Messungen für diese Region ihresgleichen suchen. Diese Erwärmungsmuster treten in Zusammenhang mit dem unerwartet häufigen Auftreten von Vibrio-Infektionen im Norden Europas, in vielen Schwerpunktenn im gesamten Ostseeraum auf. Die Anzahl und Verteilung der Fälle korrespondiert eng mit den zeitlichen und räumlichen Spitzen der Oberflächentemperaturen der Meeresoberfläche. Dies ist einer der ersten empirischen Beweise dafür, daß der anthropogene (menschengemachte) Klimawandel die Entstehung von vibrionenbasierten Krankheiten in den gemäßigten Zonen durch die Auswirkungen auf die ansäßigen bakteriellen Gemeinschaften erhöht, was mit sich bringt, daß dieser Prozess eine Neugestaltung der Verbreitung von Infektionskrankheiten in globalem Maßstab zur Folge hat.

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In Anbetracht dieses seltsamen „Sommers“, man beachte das Wetter hierzulande, im Mittelmeerraum und jüngst in China, ist eine Leugnung des Klimawandels wissenschaftlich unhaltbar.

Uralte Synagoge samt Samson-Mosaik in Galiläa ausgegraben

Das Mosaik enthält eine hebräische Inschrift, die von der Samsonerzählung als Teil der 1600 Jahre alten Synagoge berichtet.

Die Israelische Altertümerverwaltung hat am heutigen Montag bekannt gegeben, daß eine archäologische Grabung einen Mosaikboden zu Tage brachte, der die Geschichte des biblischen Samson beschreibt und eine hebräische Inschrift aus einer etwa 1600 Jahre alte Synagoge im unteren Galiläa beinhaltet.

Die Grabung wird von Dr. Jodi Magness von der North Carolina Universität in Zusammenarbeit mit der IAA und anderen durchgeführt. Die Struktur der Synagoge und die damit verbundenen Erkenntnisse aus den talmudischen Zeiten zwischen dem 4. und 6. Jahrhundert n. Chr., wurden in der Nähe des Kibbutz Hokuk gefunden, und sind wahrscheinlich die Überreste einer alten Synagoge, über die in verschiedenen mittelalterlichen und talmudischen Quellen in der Antike als Horkuk erwähnt wird. Das historische Hokuk wird in dem Jerusalemer Talmud als einer von einer Reihe von Orten, an denen Rabbiner des Talmud, sowohl der früheren Tannaim und der späteren Amoraim sich trafen um zu diskutieren und das Schreiben des Talmuds zu fördern, erwähnt.

Ein Buch des mittelalterlichen Rabbi Ashtori Ishtori aus dem 14. Jahrhundert verweist speziell auf eine Synagoge in der gleichen Gegend, wo die neuen Erkenntnisse gewonnen wurden.

Laut Dr. David Amit von der IAA „ist der Höhepunkt der Entdeckungen in der laufenden Saison ein buntes Mosaik von sehr hoher Qualität.“

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